NERO *24.Mai 2002 +6.April 2017

Hallo, ich bin der Nero! geb. 24.05.2002
Meine Leute haben mich mit gut 5 Monaten aus der Hunde-und Pony-Farm geholt. Eigentlich wollten Andrea und Michael nur einfach mal vorbeischauen. Aber nachdem sie MICH gesehen haben, war es klar, ich werde ab sofort bei den Menschen leben! Ich war so bange, habe mich im Zwinger in der Hunde-und-Pony-Farm nicht getraut, so wie meine Artgenossen dort, zum Gitter zu laufen. Ich saß also mit dem Gesicht zur Wand, habe mich allerdings einmal nur kurz vorsichtig umgeschaut. Ob es das war?
Andrea und Michael haben mich sofort mitgenommen. Vorher mussten die Zwei aber noch erfahren, dass ich schon einige Mal vermittelt war. Ich soll schwierig gewesen sein!
In den vergangenen Jahren haben die Beiden mir ganz viel Liebe gegeben und die Zeit der großen Unsicherheit ist auch vorbei! Nur wenn Männer ganz schnell auf mich zurennen, dann kann ich das so gar nicht einordnen!

Ein richtig guten Freund habe ich in Bobby gefunden! Das war mein Mitgenosse bei Andrea und Michael.
Er hat mir gezeigt, wie man sich als Feuchtnase zu verhalten hat. Er hat mir beigebracht, wie man Spaß haben kann und so richtig schön spielen kann!
Im April 2006 ist er verstorben!

 

 

Im März 2007 ist dann der Quälgeist Fenya bei uns eingezogen! Sie ist der Clown und der Hansdampf in allen Gassen! Ich dagegen bin eher der Ruhige, obwohl Fenya das einfach nicht einsehen will! Ich habe Fenya noch immer im Griff, ob der Springinsfeld das wohl auch so sieht? Manchmal denke ich, sie nimmt mich nicht ernst! Sie bellt mich an und tobt auf mir rum, bis ich dann endlich doch mit ihr spiele. Aber; ICH sage ihr klar und deutlich, wenn ICH die Schnauze voll habe. Unter großem Geschrei schmeisst sie sich auf den Boden, kaum lasse ich sie los, geht das Theater vonvorne los! Was mache ich falsch?

 

 

 

Dann muss ich noch bellen, irgendwie ziehen hier bei uns immer mehr Artgenossen ein: Im März 2008 wurde mir ein Fellbündel namens Kwando präsentiert. Dieser Wischmopp ist ein Bolonka Zwetna und gehört der Mama meiner Chefin. Sigrid heißt sie und sie wird den Zwerg bestimmt dauernd hier anschleppen! Wenn noch so ein Mini hierher kommt, glaubt es mir, ich ziehe dann aus!

 
 

Ich habe hier auch lange nichts mehr gebellt, da wir jetzt schon 2012 haben und ich am 24.05. 10 Jahre alt geworden bin, ist es an der Zeit, dass ich hier auch mal wieder Foto’s von mir einstelle. Bin zwar etwas GRAU geworden, aber mir geht es gut. Schaut euch mal meine super tollen Foto’s an!!

Nun bin ich schon 13 Jahre und 6 Monate alt, ein paar kleine Altersbeschwerden habe ich mittlerweile, aber ich kann immer noch mithalten, gehe immer noch jeden Tag mit spazieren. Allerdings bin ich ein wenig dement und rufe deshalb ab und an lautstark nach meinem Rudel und wenn dann einer in meiner Nähe ist (was ich aber nur noch erschnuppern kann) bin ich wieder beruhigt und kann weiterschlafen. Denn bedingt durch mein Alter kann ich nicht mehr viel sehen und hören, nur ab und zu! Meine Gelenke, wenn ich mich ersteinmal eingelaufen habe, funktionieren auch noch. Es braucht halt in allem etwas länger, aber meinem Rudel macht das nichts, ich genieße meine Sonderbehandlung, wie auf der Couch liegen.

6. April 2017. Irgendetwas ist anders. Ich will doch auf und wieder meine Grundstückgrenzen abtapsen, muss doch auf meine Mädchen aufpassen. Eines bekommt doch wieder Babies, da bin ich doch gefordert! Aber es geht nicht. Ich kann nicht mehr. Kann nicht mehr denken, kann mich nicht mehr bewegen, kann nicht mehr bellen. Alle sind so aufgeregt. Was ist nur los?

Ein Licht breitet sich vor mir aus. Es leuchtet warm und voller Liebe. Ich will da hin! Aber – was macht dann meine Familie? Fast 15 Jahre habe ich sie nun auf Tritt und Schritt begleitet und in letzter Zeit haben sie mich nie mehr alleine gelassen – ich war so froh darüber. 

Das Licht zieht mich magisch an. Ich fühle mich geborgen. Ich weiß, dass ich gehen muss. Andy – Micha – Normen – Kris und Kevin, wir werden uns wiedersehen. Fenya – halte bitte noch durch! Und Claire – Du schaffst das, und schenk Andy bitte gesunde Babies. Aber nun muss ich erst einmal diesen Weg gehen. Ein leichter für mich, ich weiß, dass es für Euch schwer sein wird. Ich liebe Euch. Ich weiß, Ihr werdet mich nie vergessen.

Bobby – ich komme…….Der graue Nero

Euer

Nero